Landwirtschaft: Pressemitteilungen

In Rheinland-Pfalz wurden im Jahr 2013 rund 174 Millionen Eier in Betrieben mit mindestens 3.000 Haltungsplätzen erzeugt. Die Produktion lag damit geringfügig über dem Wert des Jahres 2012. Die Betriebe verfügten im Jahresdurchschnitt über knapp 737.000 Legehennenhaltungsplätze. Das waren 3,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Zuwachs ist neben der Kapazitätsausweitung bei den erfassten Betrieben auch darauf zurückzuführen, dass 2013 mit 36 Betrieben vier mehr als im Jahr 2012 befragt wurden. Ein Betrieb verfügte im Durchschnitt über 20.500 Haltungsplätzen. In Deutschland kam ein durchschnittlicher Betrieb im Jahr 2012 auf rund 31.200 Haltungsplätze.

Weiterlesen

Die Wein ausbauenden Betriebe und Kellereien in Rheinland-Pfalz erzeugten aus der Traubenernte des Jahres 2013 gut 5,7 Millionen Hektoliter Wein. Das stellt nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems gegenüber der Vorjahresmenge von 5,9 Millionen Hektoliter eine Abnahme von 3,5 Prozent dar. Die Weinerzeugung blieb damit erneut unter dem zehnjährigen Durchschnitt von rund sechs Millionen Hektoliter.

Weiterlesen

Im vergangenen Jahr bauten nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems knapp 500 landwirtschaftliche Betriebe in Rheinland-Pfalz auf 19.800 Hektar Freilandflächen über 40 verschiedene Gemüsearten an. Im Jahr 2012 lag die Anbaufläche noch bei 19.400 Hektar. Im langfristigen Vergleich wurde der Gemüseanbau deutlich ausgeweitet. Im Jahr 2000 erstreckten sich die Gemüseanbauflächen auf 13.900 Hektar. Die Gemüseernte auf den Freilandflächen fiel 2013 mit rund 630.000 Tonnen um rund sieben Prozent kleiner aus als im letzten Jahr. Eine Ursache waren die Witterungsbedingungen im zurückliegenden Jahr. Sie waren von niedrigeren Temperaturen im Frühjahr und hohen Niederschlägen im Mai gekennzeichnet. Der Anbau von Gemüse unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen, wie z. B. Gewächshäuser, ist in Rheinland-Pfalz mit rund 50 Hektar von geringer Bedeutung.

 

Weiterlesen

Im November 2013 wurden in Rheinland-Pfalz rund 363.500 Rinder registriert. Das bedeutet nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems gegenüber der Erhebung im November 2012 eine Erhöhung des Bestandes um 2,3 Prozent. Die Zahl der Schweine sank demgegenüber im gleichen Zeitraum um 5,1 Prozent auf 204.700. Der Rückgang beim Schafbestand (64.400 Tiere) betrug 6,8 Prozent. Bundesweit war im gleichen Zeitraum eine Zunahme des Rinderbestandes um 1,4 Prozent auf knapp 12,7 Millionen Tiere festzustellen. Der Schweinebestand nahm um 1 Prozent auf 28 Millionen Tiere ab. Bei den Schafen gab es einen Rückgang um rund 4,1 Prozent auf knapp 1,6 Millionen Tiere.

Weiterlesen

Im Jahr 2013 bauten nach Angaben des Statistischen Landesamtes 48 landwirtschaftliche Betriebe in Rheinland-Pfalz auf 256 Hektar Strauchbeeren an. Sie produzierten gut 1.000 Tonnen Strauchbeeren, wobei fast die Hälfte der Erntemenge auf Holunder entfiel. Größere Bedeutung haben noch Johannisbeeren und Himbeeren. Der Anbau von Strauchbeeren stellt für die rheinland-pfälzische Landwirtschaft ein Nischenprodukt dar. Rheinland-Pfalz rangierte im Jahr 2012 - gemessen an der Anbaufläche - auf Rang acht der Länder. Spitzenreiter war Niedersachsen mit über 1.600 Hektar.

Weiterlesen

Die Landwirtschaft in Deutschland hat sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte regional auf bestimmte Produktionsverfahren spezialisiert. In Rheinland-Pfalz haben - nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems - Dauerkulturbetriebe eine große Bedeutung, zu denen Weinbau- und Obstbaubetriebe zählen. Zur Darstellung der regionalen Schwerpunkte haben die statistischen Ämter des Bundes und der Länder einen Online-Atlas Agrarstatistik entwickelt, der Karten zu 16 Themenfeldern bietet. Dazu gehören z. B. die Anzahl landwirtschaftlicher Betriebe und deren landwirtschaftlich genutzte Fläche (LF) sowie die Tierbestände.

Weiterlesen

In der heimischen Landwirtschaft kommt dem arbeitsintensiven Wein- und Gemüsebau eine große Bedeutung zu. Da in diesen Produktionszweigen viele Arbeiten - wie z. B. die Weinlese oder die Gemüseernte - stets nur in begrenzten Zeiträumen zu erledigen sind, beschäftigen die 19.100 landwirtschaftlichen Betriebe eine große Zahl von Saison- oder Aushilfskräften. Nach dem Ergebnis der im März 2013 durchgeführten Agrarstrukturerhebung wurden nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 46.400 Saisonarbeitskräfte gezählt. Damit wurden über die Hälfte (51 Prozent) der insgesamt 90.500 Beschäftigen als Saison- oder Aushilfskräfte eingesetzt; im Vergleich zum Jahr 2010 war dies ein Zehntel weniger. Eine Vollbeschäftigung wurde für 18.000 Personen registriert. Einer regelmäßigen Tätigkeit, deren Umfang aber keine Vollbeschäftigung ausmachte, gingen 26.100 Personen nach. Der hohe Anteil Teilbeschäftigter ist unter anderem auf die große Zahl an Betrieben zurückzuführen, die im Nebenerwerb geführt werden.

Weiterlesen

Die Mehrzahl der rheinland-pfälzischen landwirtschaftlichen Betriebe wird nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems als Familienbetrieb, d. h. als Einzelunternehmen, bewirtschaftet. Knapp 90 Prozent der 19.100 Betriebe wiesen diese Rechtsform auf. Die übrigen Betriebe werden zumeist als Personengesellschaft geführt. Rund 52 Prozent der Familienbetriebe sind Nebenerwerbsbetriebe, das bedeutet, der Betriebsinhaber bzw. das Inhaberehepaar erzielt weniger als 50 Prozent seiner Gesamteinkünfte aus der landwirtschaftlichen Produktion.

Weiterlesen

Die Pachtentgelte für landwirtschaftliche Flächen haben im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems mussten die landwirtschaftlichen Betriebe durchschnittlich 214 Euro je Hektar bezahlen, so viel wie noch nie seit Einführung dieser Erhebungsmerkmale im Jahr 1971. Gegenüber dem Jahr 2010 stiegen die Pachtentgelte um durchschnittlich 15 Euro oder 7,5 Prozent.

Weiterlesen

Die Betriebsgrößenstruktur der rheinland-pfälzischen Landwirtschaft ist durch den Weinbau geprägt. Fast ein Viertel der 19.100 landwirtschaftlichen Betriebe bewirtschafteten nach Angaben des Statistischen Landesamtes im März 2013 weniger als fünf Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche. In diesem Segment sind vor allem Weinbaubetriebe zu finden, die zur Erwirtschaftung eines ausreichenden Einkommens wegen der höheren Wertschöpfung pro Flächeneinheit eine kleinere Flächenausstattung als z. B. die Getreideerzeuger benötigen. Die 4.600 Betriebe bewirtschafteten zusammen 9.900 Hektar. Das war etwas mehr als ein Prozent der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche des Landes (707.000 Hektar). Knapp die Hälfte der landwirtschaftlich genutzten Fläche entfiel auf landwirtschaftliche Betriebe, die jeweils eine Fläche von mehr als 100 Hektar bearbeiten. Ihr Anteilswert an der Zahl der Betriebe betrug knapp elf Prozent.

Weiterlesen