Finanzen, Steuern: Pressemitteilungen

Die Hebesätze für die Realsteuern steigen im Durchschnitt in Rheinland-Pfalz im Jahr 2021 nur geringfügig an. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, errechnete sich auf Basis von Vorabmeldungen der Gemeinden für 2021 ein durchschnittlicher Hebesatz für die Gewerbesteuer in Höhe von 382 Prozent. Im Vorjahresvergleich ist er nahezu unverändert. Der durchschnittliche Hebesatz für die Grundsteuer A steigt um zwei Prozentpunkte auf 326 Prozent, der für die Grundsteuer B legt voraussichtlich vier Prozentpunkte 411 Prozent zu.

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Im Jahr 2019 meldeten Unternehmer bei den Finanzämtern in Rheinland-Pfalz Umsätze im Wert von rund 244 Milliarden Euro. Das waren 0,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt auf Grundlage der Statistik der Umsatzsteuervoranmeldungen mitteilt, betrug die aus den vorangemeldeten Umsätzen resultierende Umsatzsteuer rund 39,6 Milliarden Euro. Nach Abzug der Vorsteuer ergaben sich Umsatzsteuervorauszahlungen von gut 6,9 Milliarden Euro. Statistisch erfasst wurden wie im Jahr zuvor gut 155.000 Unternehmen.

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Im Jahr 2019 setzten die Finanzbehörden in Rheinland-Pfalz insgesamt 279 Millionen Euro an Erbschaft- und Schenkungsteuer fest. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 1,6 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Auf Erbschaften entfielen 237, auf Schenkungen 42 Millionen Euro. Insgesamt wurden Steuern für 6.796 Erbschaften und 1.250 Schenkungen festgesetzt.

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Zum Ende des Jahres 2019 waren das Land Rheinland-Pfalz und seine Kommunen zusammen mit 42,9 Milliarden Euro verschuldet. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems gingen die Schulden des öffentlichen Gesamthaushalts im Vorjahresvergleich um rund 660 Millionen Euro bzw. 1,5 Prozent zurück. Die rechnerische Pro-Kopf-Verschuldung fiel auf rund 10.500 Euro (minus 190 Euro).

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Die rheinland-pfälzischen Kommunen nahmen im ersten Halbjahr 2020 rund 946 Millionen Euro an Gewerbesteuern ein (Bruttobetrachtung). Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, sanken die Einnahmen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 um 204 Millionen Euro bzw. 18 Prozent. Ursächlich dürfte vor allem der Konjunktureinbruch sein, der durch die Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie verursacht wurde.

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Im Jahr 2019 ist die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Bereich in Rheinland-Pfalz auf rund 229.100 Menschen angestiegen. Im Vorjahresvergleich ermittelte das Statistische Landesamt in Bad Ems einen Zuwachs von 2,4 Prozent. Von den Beschäftigten entfielen 110.600 auf die Kommunen und 118.400 auf das Land. Während die Zahl beim Land um 1,4 Prozent anstieg, wuchs sie bei den Kommunen um 3,4 Prozent.

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Die rund zwei Millionen Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen mit Wohnsitz in Rheinland-Pfalz erzielten nach Angaben des Statistischen Landesamtes im Jahr 2016 im Durchschnitt einen Gesamtbetrag der Einkünfte von 38.403 Euro. Das entspricht einem Plus von 2,9 Prozent bzw. 1.065 Euro gegenüber dem Jahr 2015. Die festgesetzte Einkommensteuer betrug im Durchschnitt 6.543 Euro je Steuerpflichtigem und legte damit um 2,6 Prozent zu.

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