StatRhena - Portal für statistische Informationen des Oberrheins
Informationen zum Projektfortschritt
Mit dem Interreg-Projekt StatRhena geht die AG Statistik der Oberrheinkonferenz einen weiteren großen Schritt, um ihren gemeinsamen Datenschatz gewinnbringend der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.
Seit dem Projektstart von StatRhena im August 2024, haben die zur AG Statistik gehörenden Statistischen Ämter der Oberrheinregion einen umfassenden Datenkatalog erarbeitetet, der die relevanten Themen und Indikatoren für den Aufbau der Statistikplattform StatRhena enthält. Im Rahmen dieses Prozesses wurden die Themenbereiche „Bevölkerung“, „Wirtschaft und Arbeit“, „Umwelt und Mobilität“ sowie „Gesellschaft“ festgelegt und die Unterthemen priorisiert.

Bis heute (Stand: Dezember 2025) haben die Projektpartner über 80 Datensätze zu diesen Themenbereichen aufbereitet und geliefert. Die zuständige Stelle beim Statistischen Amt Basel-Stadt hat aus den bereitgestellten Datensätzen bislang rund 25 Indikatoren aufbereitet.
In einem nächsten Schritt werden die Datensätze in die Anwendung Géoclip überführt. Dort können die statistischen Daten sowohl visualisiert als auch kartografisch darstellt werden. Eine Einstiegsseite wird zentrale Kennzahlen zur Verfügung stellen und zu den Daten führen.
Unser Arbeitsprozess zur Datenaufnahme in StatRhena umfasst mehrere Schritte: die Prüfung der Verfügbarkeit und Vergleichbarkeit von Daten (Harmonisierung), die Aufbereitung und Lieferung der Daten und Metadaten, die Plausibilisierung und Datenkontrolle, den Datenimport in die Datenbank sowie der Datenexport für die StatRhena-Anwendungen (Géoclip, interaktive Grafiken).

Die Datenharmonisierung bildet eine zentrale Grundlage beim Aufbau von StatRhena. Sie zielt darauf ab, statistische und administrative Daten aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz so aufzubereiten, dass sie methodisch, inhaltlich und technisch vergleichbar sind. Denn beim Aufbau eines grenzüberschreitenden trinationalen Datenangebots treten verschiedene Herausforderungen auf: Unterschiedliche Definitionen, Indikatoren und Erhebungsmethoden erschweren die Vergleichbarkeit. Uneinheitliche Berichtszeiträume sowie teilweise fehlende Daten reduzieren die Verfügbarkeit grenzüberschreitender Informationen. Durch die gezielte Auswahl kompatibler Datensätze für die gewünschten Indikatoren entsteht eine einheitliche Datengrundlage, die grenzüberschreitende Analysen des Oberrheingebiets erlaubt und fundierte Entscheidungen in Verwaltung, Wirtschaft und Forschung unterstützt.
Aktuelle Kennzahlen für den Oberrhein*
Weiterführende Informationen
*Datenstand Sommer 2025



